Verfasst von: iktah | März 17, 2009

Letzter Tag IKT

Unser heutiges Thema: Computerspiele…nicht allgemeine, sondern richtige, „pädagogisierte“, in denen man spielerische Gedanken mit schulischem Kontext verbindet.

Konkret betrachteten wir das Spiel: Global Conflicts-Latin America. Wichtig ist dabei, dass man am Anfang in die Problematik einsteigen muss. Dazu sollte man den gesamten Text lesen, um Argumente für das Schlussgespräch zu sammeln. Das gesamte Spiel ist stark „didaktisiert“: auf Inhalte, Problematik und es enthält sogar ein Lehrerhandbuch, um bestimmte Themen aussuchen zu können.

Die Anwendung von Spielen im Unterricht betrachte ich als eine gute Abwechslung. Selbstverständlich erreichen diese Spiele nicht die Computerspiele meiner SchülerInnen, aber das ist auch nicht mein Ziel.

Es kann als eine andere Art des Einstiegs in ein neues Thema betrachtet werden.

Ich bin mir sicher, dass die Art und Weise, wie man sich definiert (ich meine damit mit bzw. ohne Medien), einen sehr grossen Einfluss auf mein Berufsleben hat. Vor allem – aus der Rolle einer Lehrperson – auf den gesamten Lernprozess der SchülerInnen.

Es ist ganz klar, dass die Globalisierung ohne Vernetzung gar nicht stattfinden kann. Man muss sich in erster Linie als Person hinterfragen: Will ich diese Erfahrung machen? Wie viel IKT möchte ich in meiner Unterrichtsstunde einbringen? Wie sehen es meine SchülerInnen?

Dieser Kurs war aus meiner Sicht so gut wie „überlebenswichtig“… im Hinblick auf den Lernprozess meiner SchülerInnen. Ich hätte ihnen einiges vorenthalten, wenn ich meine Unterrichtsstunden in der heutigen Zeit auf einen minimalen IKT-Einsatz fortgeführt hätte. Am Anfang des Kurses befand ich mich auf einer doch tiefen Ebene. Ich bin selber erstaunt, wie viel ich in dieser Zeit gelernt habe (nicht nur technisch!), und vor allem wie viel meine SchülerInnen davon profitieren.       

Ich habe den Vorsatz gefasst, IKT-mässig auf dem Laufenden zu sein und zu bleiben.

Lieber Max, vielen Dank für deinen spannenden, lehrreichen Kurs!

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Verfasst von: iktah | März 12, 2009

Einzug der Whiteboard im Klassenzimmer

Wenn ich einen Klassenraum betrete, schaue ich als Erstes auf meine Tafel…ist sie kariert?

Als Nächstes schaue ich, ob ich genug Kreide habe und zuletzt, ob alle geometrischen Hilfsmittel: Lineal, Geodreieck, Zirkel…vorhanden sind. Bald muss ich das nicht mehr! Auch das Klassenzimmer wird von der multimedialen Welt verändert. Die interaktiven Whiteboard sollen die Wandtafeln ablösen.

Statt der Wandtafel das interaktive Whiteboard mit angeschlossenem Beamer und Computer. Wann wird das Realität?

Ein Unterricht ganz ohne Kreide? Ohne Kreidegeräusche? Ohne Tafeldienst? Ohne Karikaturen an der Tafel? Es ist immer alles da…genug zum Schreiben, sauberer, ohne Geräusch?

Die Vorteile eines Whiteboard liegen auf der Hand: dank Anschlussmöglichkeiten kann man spannende Fotos zeigen, Computersimulation sichtbar machen, die schwierigsten Konstruktionen werden sauber und besser nachvollziehbar, und vor allem ist man viel schneller. Auch die Farbenvielfalt darf nicht ausser Acht gelassen werden. Sämtliche multimediale Elemente können in den Unterricht eingebracht werden, was natürlich zu einer Bereicherung des Unterrichts führen kann. Die Lehrstunde wird spannender, abwechslungsreicher, interessanter…etc.

Man kann das Tafelbild auch abspeichern und in der nächsten Stunde weiterarbeiten. Oder man kann es einem Kollegen zur Verfügung stellen, um an unserer Stunde weiterarbeiten zu können und so einen fächerübergreifenden Unterricht zu ermöglichen. Am Ende einer Lerneinheit könnte man gemeinsam die gesammelten „Tafeln“ vorführen und die wichtigsten Lernprozesse fixieren…Es gibt so viele Möglichkeiten.

Auch die SchülerInnen können am Whiteboard selbst recherchieren und ihre Resultate präsentieren.

Was muss ein SchülerInn über Computer wissen, wenn er die Matura bestanden hat? Soll er/sie Algorithmen kennen und schon mal eine Aufgabe in einer Programmiersprache geschrieben haben? Manchmal scheitern die SchülerInnen bei der einfachen Datenspeicherung auf dem Taschenrechner…Oder sind das alles Kenntnisse für die zukünftigen InformatikstudentenInnen?

Mit Hilfe der Whiteboards könnten den SchülerInnen Grundlagen und Arbeitsweisen der Informationsverarbeitung beigebracht werden, denn ohne die kommt heute kaum ein Berufsanfänger noch aus.

Hat jemand schon Erfahrung mit den Whiteboards gesammelt? Es würde mich sehr interessieren.

Verfasst von: iktah | März 5, 2009

IKT – 6. und 7. Tag

6. Tag – IKT

Die zu lösende Aufgabe für heute war, unsere Kompetenznachweise zu präsentieren, im Hinblick auf das Spannungsfeld zwischen Medien und Bildungsprozess (vgl. dazu mein letzter Blogeintrag).

Sehr interessant fand ich die ausgesuchten Kompetenznachweise. Jede/r hatte ein Gebiet ausgewählt, das zu seinem Unterrichtsfach, seiner Unterrichtsmethode gut passt. Es war von allem etwas dabei.

Meine Leistungsnachweise enthalten:…+ eine Internet-Rallye.

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7. Tag – IKT (Online-Prüfung)

Heute eine besondere Premiere…Online – Prüfung. Während meiner Zugfahrt hatte ich so ein leicht ungutes Gefühl…wird technisch auch alles einwandfrei ablaufen? Werde ich ohne Probleme den Internetzugang haben? Wie war nochmals das Passwort? Wo habe ich es notiert? …Nun ja, ich betrete unseren Raum M202 und ein Teil der KollegenInnen ist schon fleissig bei der Arbeit. Und tatsächlich, es klappt alles wunderbar, die Fragen erscheinen und ich kann beginnen. Eine ganz neue Erfahrung. Die Fragen sind sehr gut formuliert und die Aufgabenstellung klar und eindeutig.

Die Vorteile einer solchen Prüfung liegen auf der Hand: ohne allzu grossen Aufwand kann man die Fragen mischen und auch die Antworten werden gemischt (…extra Prüfung für Reihe A und Reihe B entfällt). Man kann als Lehrperson während des gesamten Semesters ein Fragenpool bilden und daraus einen Test formulieren. In den Fragen könnte man zusätzlich fast alle multimedialen Elemente einbinden: Bilder, Youtube, Flash-Animationen, Kunst..etc. Zusätzlich kann man bei einer Begriffsabfrage automatisch korregieren und ein sehr schnelles Feedback wäre möglich. Dadurch wird die Verbesserungsarbeit minimiert. Ganz klar, je mehr offene Fragen, desto mehr Korrekturarbeit.

Durch die Antwortfenster ist die gesamte Prüfung sehr übersichtlich und strukturiert. Man muss die Antworten nicht in der gesamten Prüfung suchen, sondern man findet sie an der angegebenen Stelle…oder auch nicht.

Diese Prüfung war für mich eine sehr wichtige IKT-Erfahrung.

Verfasst von: iktah | März 4, 2009

IKT – 5. Tag

Den Einstieg ins neue Jahr haben wir mit der Frage begonnen: Was kommt auf uns zu?

Dazu haben wir einen Fernsehausschnitt zum Thema „zukünftiger Computerumgang“ gesehen.

Es stellte sich die Frage:  Wird die Maus durch eine menschliche Geste ersetzt? Der Computerbildschirm zur Wandtapete umgewandelt? Wird alles durch eine Bewegung gesteuert, viel einfacher und schneller zu bedienen sein? Wird man mit Hilfe eines Berührungsglases Geräte steuern können? Sogar Gedankenlesung wird real?

In dem Fernsehbeitrag wurde dargestellt, wie man mit einer Kopfbewegung das Gerät beeinflussen, steuern und sogar die Schwierigkeitsstufe einer Aufgabenstellung (durch Impulse wie Freude oder Frustration) erkennen kann. Das Gerät reagiert und kann entsprechend den Grad steigern oder senken. Sind das alles nur visionäre Projekte? Fast so wie in dem Film Minority Report?…

 
Wie sieht die Kommunikation in den nächsten 10, 20,…Jahren aus?

Heute sind E-Mails bei den Jugendlichen so gut wie out. Die Kommunikation findet meist über Facebook, Instant Messenger statt. Der Vorteil liegt auf der Hand: die Kommunikation erfolgt mit vielen Jugendlichen gleichzeitig, beim Chatten passiert der Austausch sofort, es werden Emotionen gezeigt und insgesamt findet der Prozess Agieren – Reagieren viel schneller und intensiver als beim Mailen statt. Interessant ist vor allem die gewählte „Sprache“. Beim Chatten werden sehr viele Abkürzungen verwendet, die aber von den Jugendlichen – wie eine Insider-Sprache betrachtet wird. Ich glaube nicht, dass man von einem Sprachverfall sprechen kann, da man sogar sehr fit sein muss, um reagieren zu können. Die Jugendlichen können dies auch sehr gut trennen. 

Im nächsten Schritt haben wir zusammengefasst: dass die Medienwelt einen bestimmten Stellenwert im ganzen Bildungssystem hat. Es ist eine Medienwelt, in der man eigentlich schon lebt. Als Lehrperson ist man sozusagen eine Teilmenge davon. Wichtig ist dabei die Frage: Was bedeuten diese neuen Räume, welchen Einfluss haben sie auf das, was man unter Lernen versteht? Welche Räume gehen da auf? … Auch unser Leistungsnachweis für diesen Kurs bildet ein Puzzlestein in dieser konkreten Medienwelt.

 

Verfasst von: iktah | Januar 2, 2009

IKT – Neue Medienwelt: Vorteile aber auch Vorsicht

Bald jedes Kind hat ein Handy und problemlos Zugang ins Internet. Das Handy ist längst zum Allgemeingut geworden. Doch welches sind die neuen Mediengewohnheiten der Jugendlichen und welches sind die Folgen für die Schule?

Die neuen Medien zu ignorieren, wäre sinnlos. Daher ist es wichtig, die Chancen zu packen, die Probleme zu kennen und aus den Fehlern zu lernen.

Gerade Lehrer haben die Möglichkeit, aus dem Internet „super gutes Bildmaterial“ zu vielen schulischen Themen herunterzuladen. Aber auch eine grosse Auswahl an Lehr- und Übungshilfen bietet sich an.

Kinder und Jugendliche können mit den neuen Medien gut umgehen. Die Geräte zu bedienen, ist für sie kein Problem. Defizite hätten Kinder und Jugendliche dagegen darin, Gefahren zu erkennen.

Und von denen sehe ich folgende:

          So können Daten, die man von sich preisgegeben hat, nicht mehr gelöscht werden.

 

          Viele Jugendliche sind sich dessen nicht bewusst, wenn sie im World Wide Web ihr Innerstes nach aussen kehren.

 

          Ein anderes Problem ist das Surfen, das sehr schnell kostspielig werden kann. Viele versuchen nämlich, sich in einer virtuellen Welt ein neues Leben einzurichten.

 

          Die Jugendlichen müssen vor allem beim Surfen besonders darauf achten, dass sie nicht mit „diffizilen“ Inhalten in Kontakt kommen. Besonders im Chat ist Vorsicht geboten, um nicht Opfer von Kriminellen zu werden.

 

Bei all diesen lauernden Gefahren ist es deshalb sehr wichtig, als Lehrperson die Jungendlichen zu informieren, aber auch beratend ihnen zur Seite zu stehen. Eventuell auch den Kontakt zu den Eltern suchen (oder anbieten), so dass diese zu Hause jederzeit Zugang zum Computer ihrer Kinder haben, dass klare Regeln aufgestellt werden und insgesamt ein gutes Vertrauens- und Verhaltensverhältnis aufgebaut wird.

Verfasst von: iktah | Januar 1, 2009

IKT – Schule = Kompetenzvermittler

Die Liste der Kompetenzen über die man heutzutage am Ende der Schulzeit verfügen sollte, um erfolgreich in die Berufswelt eintreten zu können, ist äusserst lang. Man vergleiche dazu den Artikel „Mit E-Learning soziale Kompetenzen erlernen?“

Der Unterschied zwischen Kompetenzen und Qualifikationen besteht darin, dass eine Qualifikation keine Garantie dafür ist, in verschiedenen beruflichen Situationen erfolgreich handeln zu können. Eine Qualifikation ist letztlich ein Abschlussprüfungsergebnis, ein Papier, das noch keine Auskünfte darüber geben kann, wie man in gewissen Situationen (unbekannten, nicht im Voraus – wie ein Prüfungsstoff – angeeigneten Situationen) reagieren wird.

Kompetenzen hingegen  drücken sich stets in konkreten Vorgehensweisen aus.

Es stellt sich die Frage: Wie man in unserem Schulalltag die verschiedenen Kompetenzen unserer Schüler sensibilisiert, fördert und weiterentwickelt?

Im Präsenzunterricht haben die Schüler die Möglichkeit Fragen zu stellen, zu kommunizieren und sich auszutauschen. Damit kann man gezielt die Fachkompetenz, die Kommunikationskompetenz, die Sozialkompetenz  wie auch die Teamkompetenz (z.B.: während einer Gruppenarbeit) trainieren.

Im offenen Unterricht (wird an unserer Schule praktiziert) finden die Kommunikation- und der Gesprächsaustausch zeit- und ortsunabhängig statt. Im Gegensatz dazu eröffnet sich die Alternative, andere Kompetenzen zu fokussieren, so z. B.: die Methodenkompetenz, die Selbstmanagementkompetenz, die man sich in diesem Fall beibringen muss. Die Schüler werden aktiv, sie beginnen selbstorganisiert zu handeln, indem sie sich nötiges Fachwissen aneignen, indem sie sich eine Zeit- und Zielsetzung fixieren.

John Erpenbeck definiert die Kompetenzen als „Dispositionen selbstorgansierten Handelns“, die es ermöglichen, in jeder Situation (sei es im privaten Bereich oder in einem beruflichen Kontext) kreativ, spontan, motiviert und verantwortungsbewusst zu handeln.

Insgesamt kann man feststellen, dass man auf vielfältiger Weise die Möglichkeit hat, die Schüler auf ihr zukünftiges Berufsleben nicht nur mit dem nötigen Fachwissen, sondern vor allem durch die breite Palette der Kompetenzen, die sie in ihrem Schulleben erfahren haben, vorzubereiten.

Zum Schluss noch eine lustige – neue – Bergriffsbildung…

Verfasst von: iktah | Dezember 23, 2008

IKT – Planspiele im Unterricht

Im letzten Blogeintrag habe ich mich mit der Einsetzbarkeit von Computerspielen im Unterricht auseinandergesetzt. Aus der gesamten Palette der Spieltypen habe ich mich – auch zu meinem Unterrichtsfach passend – für Planspiele und Simulationen entschieden.

Ein sehr gut einsetzbares Planspiel finde ich LUNARIS. Dieses Spiel besteht aus einem interaktiven Netzwerk mit 4-6 Computern (was heutzutage in jeder Schule realisierbar ist). Gestellt wird ein komplexes Problem und die Aufgabe der Teilnehmer ist es, gemeinsam am Ende eine Lösung zu präsentieren.

Eine ähnliche Aufgabe, aber mit einem anderen Hintergrund (Asynchrone Kommunikation), haben wir in der BUA IKT kennengelernt. Die Aufgabenstellung war, eine 2-tägige Exkursion nach Genf zu planen. Es wurden Rahmenbedingungen fixiert, die Zielsetzung war klar definiert und das Zeitbudget war angegeben.

Im ersten Schritt haben wir versucht, dass jeder von uns eine Teilaufgabe übernimmt. Wesentlich dabei ist der eigene Fortschritt, aber auch die Kommunikation mit den anderen Teilnehmern, um den Stand der Lösung zu überprüfen und sich gegenseitig bei auftretenden Problemen zu unterstützen, um am Ende die Lösung präsentieren zu können.

Im Planspiel LUNARIS erfolgt eine Einteilung in zwei Gruppen, wobei abwechselnd jeweils eine aktive und eine beobachtende Position eingenommen werden. Die beobachtende Position hilft am Ende, Fehlentscheidungen aufzuspüren und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Sehr gut fand ich dabei, dass diese Spiele einen didaktisch orientierten Aufbau haben.  Es gibt ein klares Lernziel und meine Motivation erfolgte durch die Neugierde, durch die Rollenübernahme und auch von dem Lerneffekt bei erfolgreicher Lösung der gestellten Aufgabe.

Egal, ob im Falle unserer Reise – oder in einem Planspiel: man befindet sich in einer neuen Situation und versucht das erlernte Wissen anzuwenden, aber auch neues Wissen anzueignen, um am Ende „unser Ergebnis“ zu präsentieren.

In diesem Zusammenhang finde ich die Anwendung der Spiele im Unterricht sinnvoll, um den Spass am Spielen und gleichzeitig den Spass am Lernen zu ermöglichen.

Verfasst von: iktah | Dezember 22, 2008

IKT – Computerspiele im Unterricht?

Unter dem Gesichtspunkt, wie man sonst die Potentiale unserer neuen Schülergeneration fördern kann, finde ich den Einsatz von gewissen Computerspielen im Unterricht als sehr sinnvoll.

Unter dem Aspekt „Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und das Notwendige so angenehm wie möglich zu machen“ fand ich eine Studie zur „Kompetenzförderlichkeit von Computerspielen im Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung“. Diese Studie unterstreicht die vielfältigen Kompetenzbereiche, die durch ein Computerspiel, ganz nebenbei, antrainiert werden. So sind neben kognitiven und sozialen Kompetenzen auch die persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen sowie Medienkompetenz oder Sensormotorik zu finden.

Die Frage: wie geht man heutzutage als Lehrperson mit diesen Fertigkeiten, mit diesem Vorwissen unserer SchülerInnen um? Wie könnte man von dieser autodidaktisch erworbenen Handlungskompetenz unserer Schüler im Unterricht profitieren? Wie könnte man speziell Computerspiele im Unterricht einbauen?

Es gibt eine Vielfalt von Lernspielen und Programmtypen, welche die unterschiedlichsten Kompetenzen sensibilisieren und zugeordnet werden können. Zu diesen Spielen zählen z.B. :

          Quiz oder Memory Spiele : die Aufgabenstellung ist klar definiert und es erfolgt ein Abruf und eine Überprüfung des Gelernten, wobei eine sofortige Rückmeldung des Ergebnisses stattfindet

 

          Spiele in einer virtuellen Lernwelt: hier findet ein entdeckendes Lernen statt, wobei man als Lehrperson die Inhalte so ansetzen kann, dass die Wissensaneignung in dem gezielten Gebiet stattfindet

 

          Planspiele und Simulationen:  in diesem Fall ist das Lernziel klar definiert und man löst gemeinsam ein gestelltes Problem.

In meinem Fach habe ich den Einsatz von Planspielen vorgesehen. Besonders wichtig finde ich, dass man miteinander eine Lösung sucht…genau wie im späteren Berufsleben. Mit diesem Planspiel eignet man sich gleichzeitig Kompetenzen wie: Problemlösungskompetenzen, Teamkompetenzen, Kommunikationskompetenzen, Entscheidungskompetenzen, Organisationskompetenzen… an.

Meine eigenen Erfahrungen und ein konkretes Beispiel der Planspiele habe ich in meinem nächsten Blog „Planspiele im Unterricht“ zusammengefasst.

Verfasst von: iktah | Dezember 21, 2008

IKT – Handy – Anwendung im Unterricht

Das Handy ist längst zum Allgemeingut geworden und ein ständiger Begleiter meiner Schüler.

Man sollte diese Möglichkeit packen, dieses Gerät – falls sinnvoll – im Unterricht zu integrieren. 

In meinem Fach – Mathematik – ist die direkte Anwendung etwas schwieriger (ich wäre sehr froh und dankbar, falls mir jemand dazu in Form eines Kommentars, die eigenen Erfahrungen mit Handys im Unterricht, vielleicht auch Ideen und Möglichkeiten in meinem Fach schildern könnte). Ganz anders könnte ich es mir in einer Biologie-, Physik-, Chemieunterrichtsstunde vorstellen.  In diesem Fall könnte man mit Hilfe eines Handys ein Experiment aufnehmen, das die Schüler dann ins Netz stellen könnten.

Zusätzlich könnten sie ihre Erfahrungen und Lernfortschritte in Form eines Blogs darstellen. Die selbst erstellten Videos können auch über den PC innerhalb verschiedener Lernplattformen präsentiert werden oder sogar auf Videoplattformen wie YouTube hochladen.

Damit könnte man zwei Komponente gleichzeitig sensibilisieren: die Motivation der Schüler (sie hätten „ihr Experiment“), aber auch die Nutzung neuer Medien (sei es durch zusätzliche  Recherchen, Informationen, die sie im Internet für das Gelingen des Experiments benötigen, sei es durch das Hochladen im Netz oder aber auch durch den anschliessenden Eintrag des Ergebnisses in einem Blog).

Darüber hinaus kommen sie durch die öffentlich zugänglichen Videos mit anderen Schülern – Schulen – Ländern – …usw. in Kontakt und es besteht die Möglichkeit des Austausches, eigenes Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, aber sich auch neues Wissen anzueignen.

Damit wird deutlich, dass die Sozialkompetenz, sowohl innerhalb des Freudenkreises, aber auch im Kontext Schule und ausserhalb der Schule, mithilfe eines einfachen Gerätes (bei dem ich aus technischer Sicht kaum den Schülern etwas zeigen muss) auf diesem Weg gefördert werden kann.

Aber auch die Handlungskompetenz – durch die Ausführung selber – die Kommunikations- und Kooperationskompetenz – durch die Präsentation des Endresultates – wird gleichzeitig geschult.

 

 

Verfasst von: iktah | Dezember 20, 2008

IKT – Multifunktionale Medien – Anwendung im Unterricht

Aus dem Vortrag von Herrn Moshe Rappoport ist mir stets wie ein Leitbild in Erinnerung geblieben: die neue Generation von Absolventen verfügt über Fähigkeiten, Kompetenzen – die sie durch ihren täglichen, unproblematischen Umgang mit den neuen Medien erworben hat – die man als Lehrperson erkennen soll und diese verfügbaren Ressourcen einbezieht. Als Lehrperson finden wir eine ganz andere Generation von Lerntypen in unseren Schulzimmern: die „Digital Natives“ , gewöhnt mit hoher Geschwindigkeit zu arbeiten, eine Informationsflut zu bewältigen und vor allem schnelle Entscheidungen zu treffen (…sie möchten schliesslich das nächste, höhere Level erreichen) und stets neue Herausforderungen in ihre Aktivität  zu suchen.

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang folgenden Beitrag:

Es stellt sich die Frage: Welche Möglichkeiten oder welche konkreten multimedialen Geräte besitzen meine Schüler und wie nutzen sie ihre mobilen Alleskönner (z.B.: Handys, Computer, Internet)?

Als Erstes informierte ich mich über die technische Ausstattung meiner Schüler, um anschliessend über ihre inhaltlichen Tätigkeiten, im Sinne der Nutzung verschiedener Medien und Tätigkeiten (z. B.: das Erstellen von Videos, die Bildung von sozialen Onlinenetzwerken) zu verfolgen.

Vor allem welche Bedeutung, welchen Nutzen meine Schüler von diesen neuen Medien haben? Wie verwenden sie ihre Fertigkeiten in konkreten Situationen? 

Als Nächstes wurde das Handy einstimmig genannt. Jeder Jugendliche besitzt ein solches Gerät und verwendet es primär als Kommunikationsinstrument, aber auch als Spielfunktion findet es seine Anwendung. Ausserdem wird ein Handy oft zum Fotografieren verwendet oder es wurde bereits ein Handyvideo aufgenommen.

Das Handy wird somit produktiv verwendet, um Informationen in Form von Fotos und Videos zu erstellen. Die Qualität der Aufnahme spielt in diesem Zusammenhang eine unwesentliche Rolle.

Es stellt sich für mich die Frage: wie kann man diese Handyfertigkeit konkret im Unterricht nutzen?

Auf eine Antwort dieser Frage bin ich in meinem Blog – Handy im Unterricht – nachgegangen.

 

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